3 Serien, die ihr sehen müsst



Wie der Titel bereits verrät, stelle ich euch heute drei Serien vor, die entweder neu oder in meinen Augen (leider) relativ unbekannt sind. Es sollte ja allgemein bekannt sein, dass der Sonntag im 21. Jahrhundert, besonders im Winter, zum Binge-Watching auserkoren wurde.

Übrigens: Wer mir auf Instagram folgt und manchmal einen Blick in meine Story wirft, wird bemerkt haben, dass ich vor einigen Wochen angefangen habe, Game of Thrones zu schauen. Da dies aber ohne jeden Zweifel die beste Serie des Jahrtausends ist, fehlt sie in dieser Liste – weil sie eben so ungefähr jeder kennt oder zumindest schon von ihr gehört haben sollte.

Bevor ich zu sehr abschweife, geht's mit den 3 angekündigten Serien weiter:



Young Sheldon (seit 2017 | verfügbar auf Amazon Video)
Die Serie ist ein Ableger von The Big Bang Theory und dreht sich um Sheldons Kindheit in Texas. Es gibt – logischerweise – zahlreiche Bezüge zu TBBT bzw. eben zum erwachsenen Sheldon. Man lernt zum Beispiel den Nachbarsjungen Billy Sparks mit seinem Huhn kennen und im Fernsehen ist öfters „Professor Proton“ zu sehen. Auch der Cast ist sehr gut gewählt. Mit Iain Armitage (9) wurde der ideale junge Sheldon gefunden. Neben der erstaunlichen optischen Ähnlichkeit zu Jim Parsons (der übrigens als Produzent und Erzähler fungiert), spielt er die Rolle einfach perfekt. So ist die Darstellerin der jüngeren Mary Cooper (Zoe Perry) im wahren Leben die Tochter der „Originalmutter“ (Laurie Metcalf). Der Vater (Lance Barber) entspricht ebenfalls genau Sheldons Beschreibungen. Was mich allerdings schon von Anfang an ein wenig stört ist die Tatsache, dass der Schauspieler vor ein paar Jahren einen kurzen Auftritt in einer TBBT-Folge hatte – und zwar als Leonards Mobber aus Highschoolzeiten. Das ist etwas merkwürdig, schadet der Serie letztendlich aber nicht. Wenn ihr, wie ich, Fan von The Big Bang Theory seid, werdet ihr an Young Sheldon mit ziemlicher Sicherheit auch Gefallen finden.

Grace and Frankie (seit 2015 | verfügbar auf Netflix)
... ist eine Comedy-Serie mit Jane Fonda und Lily Tomlin in den Hauptrollen, die sich wegen ihrer unterschiedlichen Lebensstile – Grace ist pensionierte Kosmetik-Millionärin und Frankie ist Kunstlehrerin – anfangs nicht ausstehen können. In der ersten Folge wird den beiden Frauen von ihren Ehemännern (Martin Sheen und Sam Waterston) mitgeteilt, dass diese seit 20 Jahren eine Affäre miteinander haben und sich scheiden lassen wollen, um in Zukunft offen als (Ehe-)Paar zu leben. Das wirbelt die Leben aller Beteiligten, inklusive der insgesamt vier erwachsenen Kinder, ordentlich durcheinander und bietet so einige unterhaltsame Situationen.

Secret Diary of a Call Girl (2007-2011 | verfügbar auf Netflix)
Hier handelt es sich ebenfalls um eine Comedy-Serie, die sich um die vermeintliche Sekretärin Hannah Baxter (Billie Piper) aus London dreht. In Wahrheit arbeitet sie jedoch unter dem Pseudonym „Belle“ als Callgirl. Zunächst weiß niemand von ihrem Geheimnis, was sich im Laufe der Serie aber ändert. Hannah ist außerdem die Erzählerin, die mit viel Ironie aus ihrem Privat- und Geschäftsleben berichtet und dabei auch gelegentlich die Zuschauer direkt anspricht, was den Humor der Serie ausmacht. Der Inhalt basiert auf den Geschichten, die Brooke Magnanti auf ihrem Blog „Belle De Jour – Diary Of A London Call Girl“ teilte und die später (sehr erfolgreich) in Buchform erschienen sind.

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